Ausfälle und erhoffte Rückkehrerinnen: Das Medical Update des EV Zug der Frauen
09/10/2026
Das Lazarett des Frauenteams des EV Zug ist zu Beginn dieses Herbstes besonders gefordert, mit gegensätzlichen Diagnosen zwischen langfristigen Ausfällen und bevorstehenden Rückkehren aufs Eis.
Der schwerste Schlag betrifft die Finnin Sini Karjalainen. Die Verteidigerin verletzte sich bei ihrem dritten Einsatz im Zuger Dress am Knie, musste am Kreuzband operiert werden und wird neun bis zwölf Monate vom Eis fernbleiben, womit ihre Saison bereits vorzeitig beendet sein dürfte. Ein weiterer langfristiger Ausfall betrifft Chiara Eggli: Sie verletzte sich am 13. September gegen Davos an der Schulter, musste sich am 28. September einer Operation unterziehen und wird voraussichtlich vier bis sechs Monate pausieren müssen.
Bei Noemi Ryhner, Joy Roulet und Annic Büchi wird die Situation von Woche zu Woche neu beurteilt. Ryhner setzt ihre Rehabilitation nach Komplikationen und einer postoperativen Infektion infolge ihres Wadenbeinbruchs fort, den sie Ende Januar im Cupfinal erlitten hatte. Roulet erholt sich von einer in der Saisonvorbereitung zugezogenen Gehirnerschütterung, während Verteidigerin Büchi eine Knieverletzung auskuriert, die sie sich im Sommer zugezogen hatte.
Ein Lichtblick zeichnet sich dennoch für die Partie vom Sonntag, 11. Oktober, gegen Freiburg ab. Der Zuger Trainerstab rechnet nämlich mit der Rückkehr von drei Kräften ins Line-up: Alina Marti, Annika Fazokas und Luisa Waser dürften wieder ins Spielgeschehen eingreifen.