Alex Formenton: Einziger zur Wiedereingliederung berechtigter Spieler unter den fünf von Hockey Canada Bestraften
12/08/2026
Der gerichtliche Freispruch hat den Disziplinarstrafen gegen die fünf Spieler der kanadischen U20-Nationalmannschaft von 2018 kein Ende gesetzt. Eine unabhängige Berufungskommission bestätigte, dass Alex Formenton, Cal Foote, Carter Hart, Dillon Dubé und Michael McLeod gegen den Verhaltenskodex von Hockey Canada verstoßen hatten.
Der kanadische Verband gab am Mittwoch bekannt, dass er die Schlussfolgerungen der Kommission akzeptiert und die gegen die fünf Spieler verhängten Suspensionen aufrechterhält.
Alle waren im Juli 2025 von den Anschuldigungen sexueller Übergriffe freigesprochen worden, die mit einem Treffen mit einer Frau mit den Initialen «E. M.» während einer 2018 in Windsor organisierten Veranstaltung zur Feier des von Kanada gewonnenen Junioren-Weltmeistertitels zusammenhingen.
Die Kommission, bestehend aus John Laskin, Katherine Swinton und Thomas McEwen, empfiehlt, die von Hockey Canada festgelegten Wiedereingliederungstermine beizubehalten. Cal Foote kann somit bereits am 10. November 2026 wieder am Wettkampfgeschehen teilnehmen, Carter Hart ab dem 10. November 2027 und Dillon Dubé ein Jahr später.
Die Sperre von Michael McLeod ist deutlich länger: Der ehemalige Spieler kann erst am 10. November 2030 wieder eingegliedert werden.
Alex Formenton stellt den einzigen Sonderfall dar. Er ist bereits jetzt für eine Wiedereingliederung zugelassen.
Die Entscheidung der Berufungskommission trennt somit das Disziplinarverfahren von Hockey Canada vom Gerichtsverfahren, da die fünf Spieler 2025 von den strafrechtlichen Anschuldigungen, die sie betrafen, freigesprochen wurden.